Aus unserem aktuellen Infoflyer (Stand: März 2026):
Das Friedenszentrum Braunschweig wurde am 20. März 1987 in den Räumen der Pauli-Kirche als überparteiliche Initiative gegründet. In der Zeit des Kalten Krieges sollten neue Erkenntnisse über gewaltfreie Konfliktbearbeitung verbreitet werden. Um dauerhafte Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit zu ermöglichen, sind wir ein eingetragener Verein mit zahlenden Mitgliedern. Es gibt fünf gleichberechtigte Vorstandsmitglieder, die sich monatlich zu Vorstandssitzungen treffen. Jährlich finden zwei Mitgliederversammlungen statt.
Die ursprüngliche Absicht, ein Zentrum für Aktivitäten unterschiedlicher Friedensgruppen zur Verfügung zu stellen, wurde realisiert. Partner sind Friedensbündnis Braunschweig, IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs) und mit KDV-Beratungsangebot die DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen).
Im Friedensbüro tagen auch vielfältige Arbeitsgruppen. Der Verein wird getragen vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder, ihren Ideen und ihrem Einsatz. Finanziert wird unsere Arbeit durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Wir danken dem Rat der Stadt Braunschweig für die Kontinuitätsförderung.
Der Verein ist parteipolitisch unabhängig. Er arbeitet mit allen Interessierten und Gleichgesinnten zusammen, wenn sie Zwecke verfolgen, die denen des Vereins entsprechen. Faschismus und Krieg bedeuten Willkür und Gewaltverherrlichung. Wir sehen sie als ein Verbrechen gegen die Menschen. Mit Personen, die dies befürworten oder anstreben, arbeiten wir nicht zusammen.
Als für jeden zugängliche Angebote gibt es Vorträge zur aktuellen friedenspolitischen Lage, Infostände und Mahnwachen. Jährlich erinnern wir mit einem Rundgang zu Gedenkpunkten an die Schrecken der NS-Zeit. Wir sehen uns als Mittler zwischen übergeordneten Friedensorganisationen und der regionalen Öffentlichkeit.
Unsere aktiven Mitglieder beschäftigen sich fortlaufend mit friedenspolitischen Publikationen und nehmen regelmäßig an Kongressen teil. Indem wir öffentlich informieren und Stellung nehmen, wollen wir bewusstseinsbildend wirken und Impulse zu einer friedlichen, auf Gewalt verzichtenden Politik geben. Nur Verhandlungen und vertrauensbildende Maßnahmen führen zu dauerhaften Lösungen und damit zur Friedenssicherung.
Arbeitsschwerpunkte
- Vortragsreihe »Wege zu einer Kultur des Friedens«
- Gedenktage gestalten u. begehen: Ostermarsch (Ostersamstag), Flaggentag der »Mayors for Peace« (8.7.), Hiroshima- Nagasaki-Gedenken (6.8.), Antikriegstag (1.9.)
- Mitarbeit im Friedensbündnis Braunschweig: Infostände, Mahnwachen, Schweigemärsche, Demos zu aktuellen Themen
- Ausstellungen zu friedenspolitischen Themen
- eigener Youtube-Kanal mit Vortragsvideos u.a. https://www.youtube.com/@friedenszentrumbraunschweig
Unsere Ziele
- ein Zusammenleben in Frieden mit der Akzeptanz von Pluralität, Diversität und Gewaltfreiheit. Rassismus und Militarismus entgegenwirken
- eine europäische Flüchtlingspolitik, die für Flüchtlinge legale Wege schafft und sie aufnimmt entsprechend Menschenrechtskonvention u. Genfer Flüchtlingskonvention.
- eine Welt, in der alle Menschen würdig und selbstbestimmt leben können ohne dazu ihre Heimat verlassen zu müssen. Wirtschaftliche Bedingungen gilt es durch faire Wirtschaftsverträge und gerechte Verteilung zu schaffen.
- eine Welt, in der auch morgen noch Menschen gut leben können. Unterstützung von Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz, Abbau von CO2-Emissionen. Klimaschutz ist ein Menschenrecht.
Wofür wir uns einsetzen
- Friedensgedanken und Kooperation in der Gesellschaft erhalten und ausbreiten. Krieg ist für uns kein akzeptables Mittel der Politik! Er hat immer katastrophale Folgen für alle Menschen.
- Verständigung zwischen allen Völkern durch partnerschaftliche Zusammenarbeit
- gewaltfreie Strategien für friedliche Konfliktlösungen
- Unterstützung der Zivilen Friedensdienste
- weltweiter Abbau von Militär und Rüstung, Ächtung von Atomwaffen und Massenvernichtungswaffen
- Verbot von Waffenlieferungen in Krisengebiete und ein Rüstungsexportkontrollgesetz zur Eindämmung von Waffenexporten
- Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung und Entfernung aller Nuklearwaffen aus Deutschland
Mithilfe, Mitarbeit, Unterstützung
Besuchen Sie unsere Homepage, dort finden Sie die aktuellen Termine für Vorträge, Veranstaltungen und Infostände. Wir laden herzlich ein, bei uns mitzumachen und freuen uns auch über Spenden und Mitgliedschaft. Das Friedenszentrum ist ein gemeinnütziger Verein.
https://www.friedenszentrum.info/mitmachen-unterstuetzen
Publikationen
- Dokumentierte Aufbereitung der Braunschweiger Kriegs- und Nachkriegsgeschichte in mehreren Veröffentlichungen: z.B. Ausstellungskatalog »Kriegerdenkmäler «, drei Bände »Braunschweig im Bombenkrieg«. Sie können auf unserer Homepage kostenlos heruntergeladen werden www.friedenszentrum.info
- Die Broschüre »Orte des Erinnerns in Braunschweig« (ISBN 978-3-00-041400-8) ist im Buchhandel erhältlich.
https://www.friedenszentrum.info/publikationen Publikationen
Regelmäßige Treffen, Öffnungszeiten, Angebote
Sprechstunde:
Dienstags 16.00 bis 18.00 Uhr im Friedenszentrum in der Hochstraße 18, 38102 Braunschweig
Offener Friedenstreff:
zum Austausch und zur Planung gemeinsamer Aktionen (derzeit) am 2. Dienstag eines Monats, 19.00 Uhr im »Havanna«, Holwedestraße 1, 38118 Braunschweig
Das Friedensbündnis tagt jeden 4. Mittwoch im Monat, 19.00 Uhr im Friedenszentrum, Hochstraße 18, BS
Friedenssingen an jedem 4. Donnerstag im Monat, 18.00 Uhr im Friedenszentrum, Hochstraße 18, BS
Infos, Hilfe und Beratung zu allen Fragen der Kriegsdienstverweigerung
jeden 1. Donnerstag im Monat von 18.00 bis 19.30 Uhr im Friedenszentrum, Hochstraße 18, BS.
Kontakt: KDV@friedenszentrum.info
Adresse und Räumlichkeiten
Friedenszentrum Braunschweig e.V. • Hochstr. 18 • 38102 Braunschweig • Tel. 0531. 48111838
kontakt@friedenszentrum.info • www.friedenszentrum.info
Friedenspolitische Termine in Braunschweig und Region
https://www.friedenszentrum.info/index.php/termine
